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Effiziente Pflanzenzucht, ohne transgenes Saatgut als Endprodukt - dieses Ziel verfolgt ein internationales Forscherkonsortium unter Koordination des Botanikers Professor Holger Puchta vom Karlsruher Institut für Technologie. Die Wissenschaftler wollen für das "RECBREED"-Programm erstmals neueste Erkenntnisse über den Austausch von Erbinformaten einsetzen. Die EU fördert das im März gestartete Vorhaben aus Mitteln des siebten Forschungsrahmenprogramms vier Jahre lang mit insgesamt drei Millionen Euro.
Seit den Anfängen der Landwirtschaft kreuzen Menschen Kulturpflanzen mit artverwandten Wildpflanzen, um Erträge zu steigern oder Resistenzen gegen Krankheiten zu verbessern. „Der traditionelle Einkreuzungsvorgang ist jedoch extrem zeitaufwändig und erfordert große Mengen an Pflanzenmaterial. Manche Wildpflanzen lassen sich überhaupt nicht oder nur noch äußerst schwierig mit ihren artverwandten Kulturpflanzen kreuzen“, erklärt Holger Puchta vom Botanischen Institut II des Karlsruher Institutes für Technologie (KIT).
Für die anspruchsvolle Forschungsarbeit kooperiert Puchtas Institut mit erstklassigen internationalen Partnern aus der Pflanzenforschung: Neben dem weltweit renommierten israelischen Weizmann-Institut, dem Centre national de la recherche scientifique (CNRS) – ein französisches Institut für Grundlagenforschung – und den Saatgutherstellern Biogemma (Frankreich) und Keygene (Holland) sind Forscher der Universitäten in Leiden und Genf beteiligt.
Weitere Informationen:
Jonas Moosmüller
Presse, Kommunikation und Marketing
Tel.: +49 721 608 – 8120
Fax: +49 721 608 – 3658
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