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Super-Lichtmikroskop stärkt Grundlagenforschung

Das weltweit dritte kommerzielle 4Pi-Fluoreszenzmikroskop hat seinen Betrieb unlängst an der Universität Ulm aufgenommen. Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Hightech-Gerät dient Professor Gerd Ulrich Nienhaus (Abteilung Biophysik) zur Erforschung molekularer Prozesse in lebenden Zellen.

Wissenschaftler aus allen vier Sonderforschungsbereichen der Ulmer Uni setzen das Hochleistungsmikroskop ein. Dort unterstützt es Untersuchungen zur bakteriellen Zelldifferenzierung, Struktur und Plastizität von Synapsen neuronaler Zellen, Rezeptoraktivierung und intrazelluläre Signaltransduktionsprozesse sowie mechanistische Aspekte bakterieller und viraler Infektionen. Außerdem wird das Mikroskop bei der Entwicklung neuartiger Fluoreszenzsonden (fluoreszente Proteine, Quantenpunkte) eingesetzt.
Das konfokale 4Pi-Fluoreszenzmikroskop dringt bei der Untersuchung lebender Zellen in Dimensionen (maximal 100 Nanometer) vor, die bislang der Elektronenmikroskopie vorbehalten waren.

Mit diesen leistungsfähigen Mikroskopen (Stückpreis 1 Mio. Euro) will die DFG dem Vernehmen nach grundlagenorientierte Forschungsvorhaben an Kompetenzzentren für Lichtmikroskopie fördern. Weitere Geräte stehen in Heidelberg, Göttingen und Münster.

wp, 06.09.05
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12.09.2005

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