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Wirtschaft

Lesen Sie hier die aktuelle Beiträge aus dem Bereich Wirtschaft. Ältere Beiträge finden Sie in der rechts im Archiv.


Das neue Trend-Finanzierungsinstrument Crowdfunding ist derzeit in aller Munde, denn die sogenannte Schwarmfinanzierung eröffnet eine neue Möglichkeit, Geld zur Realisierung unterschiedlichster Projekte zu akquirieren. Das Finanzierungsmodell basiert auf der simplen Idee, mit dem Sammeln vieler Kleinbeträge die Summe für ein großes Projekt einzutreiben. Erstmals in Deutschland wird jetzt mit dem Wirkstoff RIBOXXIM eine klinische Studie über den Schwarm finanziert. Das Funding über die Crowdfunding-Plattform Seedmatch wurde Anfang 2015 abgeschlossen. Auch die aescuvest GmbH betreibt ein Crowdinvesting-Portal, das sich auf Projekte aus dem Gesundheitsmarkt spezialisiert. Doch ist die neue Finanzierungsform generell für die Life Sciences geeignet?

Die 2014 aus dem Freiburger Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK) ausgegründete Firma cytena GmbH hat ein Gerät entwickelt, das sicher und schonend Zellen vereinzelt. Die mit dem „Einzelzell-Drucker“ namens cy-Clone selektierten Zellen können zum Beispiel für die Untersuchung von Tumorheterogenität oder zur Herstellung klonaler Zelllinien für die Produktion von Antikörpern genutzt werden.

Um neue Produktideen erfolgreich auf den Markt zu bringen, fördert die Europäische Kommission eine intensive Beratung von kleinen und mittleren Unternehmen. Die Experten des Steinbeis-Europa-Zentrums (SEZ) können dadurch im Jahr 2015 45 baden-württembergische KMU kostenfrei im Innovationsprozess begleiten.

Das Gründungs- und Kompetenzzentrum für Medizintechnologie CUBEX41 wurde am 11. März 2015 auf dem Campus der Universitätsmedizin Mannheim offiziell eröffnet. Auf rund 1.800 Quadratmetern findet hier neben Start-ups und KMU die Projektgruppe für Automatisierung in der Medizin und Biotechnologie des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA ihr Zuhause. Das Zentrum beherbergt mehrere Labore sowie einen experimentellen Interventionsraum als Technologieplattform.

Gilead Sciences, Inc. (Foster City, CA, U.S.A.) und Phenex Pharmaceuticals AG (Ludwigshafen/Heidelberg), eine private deutsche Biotechnologie-Firma, gaben den Abschluss einer Vereinbarung bekannt, nach der Gilead das FXR Entwicklungsprogramm von Phenex, bestehend aus verschiedenen patentierten Kleinmolekül-FXR Agonisten zur Behandlung von nichtalkoholischer Steatohepatitis (NASH) und anderen Lebererkrankungen, übernehmen wird.

Die amerikanische Bill & Melinda Gates Stiftung und das deutsche biopharmazeutische Unternehmen CureVac gaben bekannt, dass die Stiftung 46 Millionen Euro in CureVac investiert. CureVac ist weltweit führend im Bereich der medizinisch angewandten Messenger-RNA. Auf Basis dieses Moleküls entwickelt CureVac vollkommen neue Ansätze zur Behandlung von Krankheiten und zum Schutz vor Infektionskrankheiten.

Wirtschaftsminister Nils Schmid hat sich am 2. März 2015 in Stuttgart mit Unternehmensvertretern aus den Branchen Pharma, Medizintechnik und Biotechnologie, den Landesbranchenverbände der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI), der Chemischen Industrie (VCI) sowie der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) zum dritten Gipfelgespräch im Rahmen des Branchendialoges mit der Gesundheitsindustrie getroffen. Der Fokus lag auf dem Thema Medizintechnik.

Auf dem Green Innovation and Investment Forum (GIIF) am 10. und 11. Februar 2015 in Stuttgart bekamen junge Unternehmer mit grünen Geschäftsideen die Möglichkeit sich vor Investoren und Partnern zu präsentieren. Drei Start-ups konnten zusätzlich zu den geknüpften Kontakten noch die Auszeichnung „Best Business Idea“ entgegennehmen: IneraTec – Innovative Reactor Technology, GlobalFlow GmbH und STORASOL GmbH.

Die EU-Kommission zeichnet Maßnahmen von Körperschaften des öffentlichen Rechts und öffentlich-privaten Partnerschaften aus, die Unternehmergeist und Unternehmertum auf lokaler, regionaler oder nationaler Ebene fördern. Bewerber müssen zunächst an einem nationalen Auswahlverfahren teilnehmen und können sich dann für die Teilnahme auf europäischer Ebene qualifizieren. Bewerbungsschluss ist der 3. April 2015.

Eine chinesische Delegation der weltweiten Kontrollbehörde für Lebensmittel und Arzneien hat in Konstanz Station gemacht. Bei einem Treffen mit Unternehmern informierte sie sich dabei über innovative deutsche Produkte für den Gesundheitsmarkt sowie über Zulassungsbestimmungen und Zertifizierungen in Europa. Die fünfköpfige Delegation wurde von Dr. Elke Schulz, Gründerin der Firma Erbasens, Qi Xia-Wesp, Inhaberin der Aoyu Germany und Nikolaus Hopfenzitz, Geschäftsführer von MTS Medical, im Steigenberger Inselhotel empfangen.

Der Laupheimer Auftragshersteller Rentschler Biotechnologie baut seine Produktionsanlagen deutlich aus. 24 Millionen Euro kostet die Einrichtung von zwei 3.000-Liter-Edelstahl-Bioreaktoren, die am Laupheimer Standort Anfang 2017 betriebsbereit sein sollen und die Produktionskapazitäten mehr als verdoppeln. Kurz zuvor hatte das oberschwäbische Unternehmen angekündigt, bis zum ersten Quartal 2015 die Single-Use-Produktionskapazität mit einem 2.000-Liter-Bioreaktor zu erweitern. Der Leiter des Business Development Dr. Christoph Winterhalter stellte sich den Fragen von Walter Pytlik (BioRegionUlm).

Unter dem Motto „Best of Baden-Württemberg“ stellten bei der vierten Ausgabe des Venture Capital-Pitches am 29. Januar 2015 insgesamt 13 Unternehmen aus der Region ihre Geschäftskonzepte den mehr als 60 Investoren aus dem gesamten Bundesgebiet vor. Den ersten Platz belegte ein Start-up aus dem Life-Science-Sektor, die CETICS Healthcare Techonologies GmbH.

Die äußerst robuste und genügsame Jatropha-Pflanze wächst in den Tropen und Subtropen auf Brachland. Sie produziert dabei ölhaltige Früchte, die zu den verschiedensten Produkten wie Biokraftstoff, Tierfutter, Kosmetika oder organischem Dünger verarbeitet werden können. Bislang waren die Erträge der Wildpflanzen jedoch zu gering, um diese wirtschaftlich lohnend nutzen zu können. Dies soll sich nun ändern. Experten für den Jatropha-Anbau der Beratungsfirma JatroSolutions aus Stuttgart-Hohenheim arbeiten bereits seit 2007 daran, die Jatropha-Pflanze wirtschaftlich lohnend sowie ökologisch und sozial verträglich anbauen zu können. Im vergangenen Jahr konnten die ersten Jatropha-Sorten auf den Markt gebracht werden, die die erforderlichen Kriterien erfüllen.

10.000 Euro und ein ehrenvoller Platz in der Liste der 100 Betriebe für Ressourceneffizienz winken baden-württembergischen Unternehmen, die sich an einem jetzt gestarteten Projekt des Landes beteiligen. Gesucht werden 100 exzellente Praxisbeispiele und Leuchtturm-Projekte zum sparsamen Umgang mit Ressourcen in Baden-Württemberg. Unternehmen haben bis Ende 2015 die Möglichkeit, sich für das Projekt zu bewerben.

Wursthüllen aus Kollagen stellen eine Alternative zum Naturdarm dar, bieten sie doch für Knack- und Brühwürste ein vergleichbares Erlebnis für den Kunden. In dem durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt „Biotechnologische Prozessentwicklung für neuartige Membranen auf Basis Kollagen“ wollen die Wissenschaftler die Prozesstechnik der Kollagenverarbeitung biotechnologisch optimieren und so auch die Umwelt schonen.

Wissenschaftler der Biotechnologiefirma Novis GmbH in Tübingen haben gemeinsam mit der Universität Tübingen ein Bioleachingverfahren getestet, mit dem man wertvolle Rohstoffe wie Seltene Erden oder Edelmetalle mit Hilfe von Bakterien aus Schlacken recyceln kann. Jetzt arbeiten die Tübinger Fachleute mit finanzieller Unterstützung des baden-württembergischen Umweltministeriums an der Möglichkeit, dies im praktischen Betrieb in Heizkraftwerken durchführen zu können.

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg unterstützt junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Hochschulen und außeruniversitären staatlichen Forschungseinrichtungen dabei, sich mit einer innovativen Idee in Baden-Württemberg selbstständig zu machen. Voraussetzung dafür ist ein bereits ausgearbeiteter Geschäftsplan. Die Begutachtung neuer Vorhaben findet derzeit einmal im Jahr im Herbst statt.

INDUSTRIEPREIS 2015 | 05.12.2014
Unter dem Motto "Netzwerk der Zukunft" sucht die Huber Verlag für Neue Medien GmbH auch dieses Jahr nach den fortschrittlichsten sowie leistungsstärksten Produkten und Lösungen aus der Industrie. Teilnehmen können alle Unternehmen und Selbständige aus dem deutschsprachigen Raum mit einer innovativen Industrielösung. Bewerbungsschluss für den INDUSTRIEPREIS 2015 ist der 6. April 2015.

Biogas hat sich als Alternative in der Energieversorgung etabliert. Die 7.850 Biogasanlagen in Deutschland - davon 858 in Baden-Württemberg - produzierten 2013 genug Biogas, um knapp sieben Prozent des deutschen Gesamtverbrauchs an Strom abzudecken. Martin Falger, Geschäftsführer der wusoa GmbH aus Stuttgart, erläutert im Gespräch mit Sanja Fessl (BIOPRO), warum er auf den Bau von Kleinbiogasanlagen setzt. Hierdurch wird das Spektrum von Biogasanlagen erweitert, da so auch Regionen, in denen nicht genug Biomasse für eine größere Anlage zur Verfügung steht, oder auch Viehbetriebe von dieser Energieressource profitieren können.

Die neu gewonnenen Investoren der Curetis AG, QIAGEN und LSP-HEF, stellen insgesamt 7 Millionen Euro zur Verfügung. Somit ist Curetis bis 2017 solide finanziert. Die Curetis AG, ein Unternehmen, das diagnostische Lösungen entwickelt, hat somit bekanntgegeben, dass die Serie B Finanzierungsrunde um zusätzliche 14,5 Millionen Euro erweitert wurde.


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