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Wirtschaft

Lesen Sie hier die aktuelle Beiträge aus dem Bereich Wirtschaft. Ältere Beiträge finden Sie in der rechts im Archiv.



Artikel 1 - 20 von 74


Wissenschaftler der Biotechnologiefirma Novis GmbH in Tübingen haben gemeinsam mit der Universität Tübingen ein Bioleachingverfahren getestet, mit dem man wertvolle Rohstoffe wie Seltene Erden oder Edelmetalle mit Hilfe von Bakterien aus Schlacken recyceln kann. Jetzt arbeiten die Tübinger Fachleute mit finanzieller Unterstützung des baden-württembergischen Umweltministeriums an der Möglichkeit, dies im praktischen Betrieb in Heizkraftwerken durchführen zu können.

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg unterstützt junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Hochschulen und außeruniversitären staatlichen Forschungseinrichtungen dabei, sich mit einer innovativen Idee in Baden-Württemberg selbstständig zu machen. Voraussetzung dafür ist ein bereits ausgearbeiteter Geschäftsplan. Die Begutachtung neuer Vorhaben findet derzeit einmal im Jahr im Herbst statt.

INDUSTRIEPREIS 2015 | 05.12.2014
Unter dem Motto "Netzwerk der Zukunft" sucht die Huber Verlag für Neue Medien GmbH auch dieses Jahr nach den fortschrittlichsten sowie leistungsstärksten Produkten und Lösungen aus der Industrie. Teilnehmen können alle Unternehmen und Selbständige aus dem deutschsprachigen Raum mit einer innovativen Industrielösung. Bewerbungsschluss für den INDUSTRIEPREIS 2015 ist der 6. April 2015.

Durch die zunehmende Globalisierung von Wertschöpfungsketten müssen Innovationen mehr denn je arbeitsteilig mit internationalen Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft angegangen werden. Die Förderung der Internationalisierung von Spitzenclustern, Zukunftsprojekten und vergleichbaren Netzwerken gibt dazu neue Impulse: Durch den Aufbau strategiegeleiteter internationaler Kooperationen werden komplementäre Fähigkeiten gebündelt und zusätzliches Know-how nutzbar gemacht.

Biogas hat sich als Alternative in der Energieversorgung etabliert. Die 7.850 Biogasanlagen in Deutschland - davon 858 in Baden-Württemberg - produzierten 2013 genug Biogas, um knapp sieben Prozent des deutschen Gesamtverbrauchs an Strom abzudecken. Martin Falger, Geschäftsführer der wusoa GmbH aus Stuttgart, erläutert im Gespräch mit Sanja Fessl (BIOPRO), warum er auf den Bau von Kleinbiogasanlagen setzt. Hierdurch wird das Spektrum von Biogasanlagen erweitert, da so auch Regionen, in denen nicht genug Biomasse für eine größere Anlage zur Verfügung steht, oder auch Viehbetriebe von dieser Energieressource profitieren können.

Die neu gewonnenen Investoren der Curetis AG, QIAGEN und LSP-HEF, stellen insgesamt 7 Millionen Euro zur Verfügung. Somit ist Curetis bis 2017 solide finanziert. Die Curetis AG, ein Unternehmen, das diagnostische Lösungen entwickelt, hat somit bekanntgegeben, dass die Serie B Finanzierungsrunde um zusätzliche 14,5 Millionen Euro erweitert wurde.


Die Landesgesellschaft BIOPRO Baden-Württemberg wird im Auftrag des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg im Herbst 2015 eine datenbankgestützte Darstellung der Medizintechnik Baden-Württemberg zur Verfügung stellen. Ziel ist es, die Medizintechnik-Industrie im Land umfassend darzustellen, die Sichtbarkeit der Unternehmen und der Branche zu erhöhen und so beispielsweise die Identifizierung von Geschäfts- und Kooperationspartnern zu erleichtern.

Mit Hilfe der EXI-Hightech-Gründungsgutscheine können Gründungswillige aus Hightech-Bereichen vergünstigt professionelle Beratung in Anspruch nehmen. Die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH ist der Life-Sciences-Partner des Programms, das auch von BioLAGO unterstützt wird. Caroline Ref, bei der BIOPRO zuständig für die EXI-Gutscheine, und Gründungscoach Dr. Michael Steinwand stellen im Interview vor, wer die Gutscheine nutzen kann und wie das EXI-Programm und seine Coaches Gründern helfen können.

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) und die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) haben den Orphan Drug Status für Synovos Prüfpräparat SYD003 gewährt. SYD003 ist ein Immunmodulator, der Erste in seiner Klasse, zur gezielten Tumortherapie.

Biogasanlagen gehören in vielen Gegenden bereits zum Landschaftsbild und werden meist nach standardisierten Konzepten gebaut. Die Anlage, welche dieses Jahr in Zermatt unterhalb des Matterhorns entsteht, stellte für die Planer der Konstanzer GICON Großmann Ingenieur Consult GmbH allerdings eine besondere Herausforderung dar. Die geografischen und klimatischen Verhältnisse sowie die saisonalen Schwankungen der Abfälle aufgrund des Tourismus machten eine individuelle Lösung notwendig. Das Ergebnis kann als Wegweiser für Projekte unter extremen Bedingungen dienen.

Ziel der Innovationsallianz Technofunktionelle Proteine (TeFuProt) ist es, durch Verwendung von Proteinen aus landwirtschaftlichen Reststoffen neue Erzeugnisse mit hohem Ertragspotenzial für den Markt umweltverträglich zu entwickeln. Das Mannheimer Schmierstoff-Unternehmen FUCHS EUROPE SCHMIERSTOFFE GmbH wird im Rahmen dieser Allianz modifizierte Proteine aus Raps als nicht-toxische Additive auf ihre Eignung in modernen Hochleistungsschmierstoffen prüfen. Durch die Verwendung von Proteinen aus nachwachsenden Rohstoffen wird ein Beitrag zu einer biobasierten, nachhaltigen Wirtschaft geleistet.

Vom Magenschutzmittel bis zum Wirkstoff gegen Atemnot bei Frühgeborenen - der Singener Firmenstandort der Takeda GmbH spielt als Kompetenzzentrum für Medikamente in flüssiger und halbfester Darreichungsform eine wichtige Rolle im weltweiten Verbund des japanischen Pharmakonzerns. Neben der Produktion von rund 68 Millionen Packungen pro Jahr findet hier auch Medikamentenentwicklung statt. Im hauseigenen „CMC Center“ werden bestehende Arzneimittel weiterentwickelt und neue Darreichungsformen und Anwendungsgebiete für bekannte Wirkstoffe erarbeitet.

High-Tech-Unternehmen mit Sitz in Baden-Württemberg und einem Kapitalbedarf von mindestens 300.000 Euro können sich ab sofort für die Teilnahme am VC-Pitch im Januar 2015 bewerben. Bewerbungsfrist für die Einreichung der Unterlagen ist der 12. Dezember 2014. Bitte richten Sie Ihre Anfragen an die BIOPRO Baden-Württemberg.

Schnell, einfach und dezentral – so sieht die QIAGEN Lake Constance GmbH die Diagnostik der Zukunft. Die Stockacher Tochter des Hildener Diagnostikkonzerns QIAGEN entwickelt Testsysteme für die „Point-of-Need“-Diagnostik. Dabei handelt es sich um die Durchführung von Tests direkt vor Ort des Bedarfs, beispielsweise in Arztpraxen. So können unter anderem Krankheitserreger schneller identifiziert werden, wodurch eine frühzeitige, passende Therapie möglich ist.

microRNAs sind nicht nur für die Genregulation von Bedeutung, ihre Expressionsmuster können auch Rückschlüsse über die Art und den Verlauf von Krebserkrankungen ermöglichen. Darum arbeitet die Sensovation AG zusammen mit Partnern aus Industrie und klinischer Forschung an einer automatisierten Plattform zur microRNA-Analyse, die microRNA-Muster schneller detektieren und auswerten kann. Das System soll dabei helfen, bestimmte Krebsarten in Zukunft besser zu erkennen, um die Therapie im Anschluss effizienter zu gestalten.

Das Leistungs- und Anwendungsspektrum von biobasierten Schmierstoffen wird zunehmend breiter. Auf dem Markt sind als Bioschmierstoffe neben pflanzenölbasierten Produkten auch synthetische Produkte auf pflanzlicher Basis erhältlich. Rolf Luther von der FUCHS EUROPE SCHMIERSTOFFE GmbH aus Mannheim informiert in diesem Artikel über technische Eigenschaften und mögliche Einsatzbereiche von Bioschmierstoffen, die konventionellen erdölbasierten Produkten sogar überlegen sein können.

Im Gegensatz zum hochregulierten Markt für die Erstattung von Arzneimitteln gibt es für molekulare Diagnostika keinen geregelten Prozess, wie diese in die Erstattung durch die Krankenkassen aufgenommen werden. Medizinprodukte unterliegen in der Regel nicht der Erstattung und werden auf dem „freien“ Markt verkauft. Also lautet auch hier die Frage, wie man einen angemessenen Preis für Innovationen in diesen Bereichen findet. Eine Einschätzung hierzu gibt Dr. Manfred Caeser, Spezialist für „Pricing und Reimbursement“ bei LSCN Ltd., im zweiten Teil des Gesprächs mit Dr. Barbara Jonischkeit von der BIOPRO Baden-Württemberg GmbH.

Gegenstand der EuroTransBio-Förderung sind anwendungsorientierte, wissenschaftlich und wirtschaftlich risikoreiche F&E-Vorhaben, die der modernen Biotechnologie zuzuordnen sind und eine entscheidende Rolle für die antragstellenden Firmen bei der Positionierung am Markt spielen. Unternehmen aus der pharmazeutischen Entwicklung von neuen Wirkstoffen werden insbesondere zur Einreichung von Projektvorschlägen aufgerufen. An den Projekten müssen jeweils mindestens zwei KMUs beteiligt sein. Die Einreichungsfrist für Projektskizzen endet am 30. Januar 2015.

Das Unternehmen myPOLS Biotec UG, ein Spin-off der Universität Konstanz, hat sich auf Dienstleistungen rund um DNA- und RNA-Polymerasen spezialisiert und entwickelt durch künstliche Enzym-Evolution Polymerasen der nächsten Generation. Diese sind vielfältig eingesetzte Werkzeuge für Anwendungen in Diagnostik und Forschung. myPOLS Polymerasen sind für diese Bereiche sehr vielversprechende Enzyme, da sie den Nachweis von Krankheitserregern oder auch DNA-Analysen schneller und einfacher machen können.

Der 3. Pforzheimer Werkstofftag hat am 25. September 2014 im CongressCentrum Pforzheim stattgefunden. Die ganztägige Fachveranstaltung richtete sich vor allem an Geschäftsführer und Mitarbeiter von metall- und kunststoffverarbeitenden Unternehmen. In diesem Jahr standen Werkstoffaspekte in der Medizintechnik im Fokus der Fachvorträge.



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