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Wirtschaft

Lesen Sie hier die aktuelle Beiträge aus dem Bereich Wirtschaft. Ältere Beiträge finden Sie in der rechts im Archiv.


Auf dem Green Innovation and Investment Forum (GIIF) am 10. und 11. Februar 2015 in Stuttgart bekamen junge Unternehmer mit grünen Geschäftsideen die Möglichkeit sich vor Investoren und Partnern zu präsentieren. Drei Start-ups konnten zusätzlich zu den geknüpften Kontakten noch die Auszeichnung „Best Business Idea“ entgegennehmen: IneraTec – Innovative Reactor Technology, GlobalFlow GmbH und STORASOL GmbH.

Die EU-Kommission zeichnet Maßnahmen von Körperschaften des öffentlichen Rechts und öffentlich-privaten Partnerschaften aus, die Unternehmergeist und Unternehmertum auf lokaler, regionaler oder nationaler Ebene fördern. Bewerber müssen zunächst an einem nationalen Auswahlverfahren teilnehmen und können sich dann für die Teilnahme auf europäischer Ebene qualifizieren. Bewerbungsschluss ist der 3. April 2015.

Eine chinesische Delegation der weltweiten Kontrollbehörde für Lebensmittel und Arzneien hat in Konstanz Station gemacht. Bei einem Treffen mit Unternehmern informierte sie sich dabei über innovative deutsche Produkte für den Gesundheitsmarkt sowie über Zulassungsbestimmungen und Zertifizierungen in Europa. Die fünfköpfige Delegation wurde von Dr. Elke Schulz, Gründerin der Firma Erbasens, Qi Xia-Wesp, Inhaberin der Aoyu Germany und Nikolaus Hopfenzitz, Geschäftsführer von MTS Medical, im Steigenberger Inselhotel empfangen.

Der Laupheimer Auftragshersteller Rentschler Biotechnologie baut seine Produktionsanlagen deutlich aus. 24 Millionen Euro kostet die Einrichtung von zwei 3.000-Liter-Edelstahl-Bioreaktoren, die am Laupheimer Standort Anfang 2017 betriebsbereit sein sollen und die Produktionskapazitäten mehr als verdoppeln. Kurz zuvor hatte das oberschwäbische Unternehmen angekündigt, bis zum ersten Quartal 2015 die Single-Use-Produktionskapazität mit einem 2.000-Liter-Bioreaktor zu erweitern. Der Leiter des Business Development Dr. Christoph Winterhalter stellte sich den Fragen von Walter Pytlik (BioRegionUlm).

Unter dem Motto „Best of Baden-Württemberg“ stellten bei der vierten Ausgabe des Venture Capital-Pitches am 29. Januar 2015 insgesamt 13 Unternehmen aus der Region ihre Geschäftskonzepte den mehr als 60 Investoren aus dem gesamten Bundesgebiet vor. Den ersten Platz belegte ein Start-up aus dem Life-Science-Sektor, die CETICS Healthcare Techonologies GmbH.

Die äußerst robuste und genügsame Jatropha-Pflanze wächst in den Tropen und Subtropen auf Brachland. Sie produziert dabei ölhaltige Früchte, die zu den verschiedensten Produkten wie Biokraftstoff, Tierfutter, Kosmetika oder organischem Dünger verarbeitet werden können. Bislang waren die Erträge der Wildpflanzen jedoch zu gering, um diese wirtschaftlich lohnend nutzen zu können. Dies soll sich nun ändern. Experten für den Jatropha-Anbau der Beratungsfirma JatroSolutions aus Stuttgart-Hohenheim arbeiten bereits seit 2007 daran, die Jatropha-Pflanze wirtschaftlich lohnend sowie ökologisch und sozial verträglich anbauen zu können. Im vergangenen Jahr konnten die ersten Jatropha-Sorten auf den Markt gebracht werden, die die erforderlichen Kriterien erfüllen.

10.000 Euro und ein ehrenvoller Platz in der Liste der 100 Betriebe für Ressourceneffizienz winken baden-württembergischen Unternehmen, die sich an einem jetzt gestarteten Projekt des Landes beteiligen. Gesucht werden 100 exzellente Praxisbeispiele und Leuchtturm-Projekte zum sparsamen Umgang mit Ressourcen in Baden-Württemberg. Unternehmen haben bis Ende 2015 die Möglichkeit, sich für das Projekt zu bewerben.

Wursthüllen aus Kollagen stellen eine Alternative zum Naturdarm dar, bieten sie doch für Knack- und Brühwürste ein vergleichbares Erlebnis für den Kunden. In dem durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt „Biotechnologische Prozessentwicklung für neuartige Membranen auf Basis Kollagen“ wollen die Wissenschaftler die Prozesstechnik der Kollagenverarbeitung biotechnologisch optimieren und so auch die Umwelt schonen.

Wissenschaftler der Biotechnologiefirma Novis GmbH in Tübingen haben gemeinsam mit der Universität Tübingen ein Bioleachingverfahren getestet, mit dem man wertvolle Rohstoffe wie Seltene Erden oder Edelmetalle mit Hilfe von Bakterien aus Schlacken recyceln kann. Jetzt arbeiten die Tübinger Fachleute mit finanzieller Unterstützung des baden-württembergischen Umweltministeriums an der Möglichkeit, dies im praktischen Betrieb in Heizkraftwerken durchführen zu können.

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg unterstützt junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Hochschulen und außeruniversitären staatlichen Forschungseinrichtungen dabei, sich mit einer innovativen Idee in Baden-Württemberg selbstständig zu machen. Voraussetzung dafür ist ein bereits ausgearbeiteter Geschäftsplan. Die Begutachtung neuer Vorhaben findet derzeit einmal im Jahr im Herbst statt.

INDUSTRIEPREIS 2015 | 05.12.2014
Unter dem Motto "Netzwerk der Zukunft" sucht die Huber Verlag für Neue Medien GmbH auch dieses Jahr nach den fortschrittlichsten sowie leistungsstärksten Produkten und Lösungen aus der Industrie. Teilnehmen können alle Unternehmen und Selbständige aus dem deutschsprachigen Raum mit einer innovativen Industrielösung. Bewerbungsschluss für den INDUSTRIEPREIS 2015 ist der 6. April 2015.

Durch die zunehmende Globalisierung von Wertschöpfungsketten müssen Innovationen mehr denn je arbeitsteilig mit internationalen Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft angegangen werden. Die Förderung der Internationalisierung von Spitzenclustern, Zukunftsprojekten und vergleichbaren Netzwerken gibt dazu neue Impulse: Durch den Aufbau strategiegeleiteter internationaler Kooperationen werden komplementäre Fähigkeiten gebündelt und zusätzliches Know-how nutzbar gemacht.

Biogas hat sich als Alternative in der Energieversorgung etabliert. Die 7.850 Biogasanlagen in Deutschland - davon 858 in Baden-Württemberg - produzierten 2013 genug Biogas, um knapp sieben Prozent des deutschen Gesamtverbrauchs an Strom abzudecken. Martin Falger, Geschäftsführer der wusoa GmbH aus Stuttgart, erläutert im Gespräch mit Sanja Fessl (BIOPRO), warum er auf den Bau von Kleinbiogasanlagen setzt. Hierdurch wird das Spektrum von Biogasanlagen erweitert, da so auch Regionen, in denen nicht genug Biomasse für eine größere Anlage zur Verfügung steht, oder auch Viehbetriebe von dieser Energieressource profitieren können.

Die neu gewonnenen Investoren der Curetis AG, QIAGEN und LSP-HEF, stellen insgesamt 7 Millionen Euro zur Verfügung. Somit ist Curetis bis 2017 solide finanziert. Die Curetis AG, ein Unternehmen, das diagnostische Lösungen entwickelt, hat somit bekanntgegeben, dass die Serie B Finanzierungsrunde um zusätzliche 14,5 Millionen Euro erweitert wurde.


Die Landesgesellschaft BIOPRO Baden-Württemberg wird im Auftrag des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg im Herbst 2015 eine datenbankgestützte Darstellung der Medizintechnik Baden-Württemberg zur Verfügung stellen. Ziel ist es, die Medizintechnik-Industrie im Land umfassend darzustellen, die Sichtbarkeit der Unternehmen und der Branche zu erhöhen und so beispielsweise die Identifizierung von Geschäfts- und Kooperationspartnern zu erleichtern.

Mit Hilfe der EXI-Hightech-Gründungsgutscheine können Gründungswillige aus Hightech-Bereichen vergünstigt professionelle Beratung in Anspruch nehmen. Die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH ist der Life-Sciences-Partner des Programms, das auch von BioLAGO unterstützt wird. Caroline Ref, bei der BIOPRO zuständig für die EXI-Gutscheine, und Gründungscoach Dr. Michael Steinwand stellen im Interview vor, wer die Gutscheine nutzen kann und wie das EXI-Programm und seine Coaches Gründern helfen können.

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) und die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) haben den Orphan Drug Status für Synovos Prüfpräparat SYD003 gewährt. SYD003 ist ein Immunmodulator, der Erste in seiner Klasse, zur gezielten Tumortherapie.

Biogasanlagen gehören in vielen Gegenden bereits zum Landschaftsbild und werden meist nach standardisierten Konzepten gebaut. Die Anlage, welche dieses Jahr in Zermatt unterhalb des Matterhorns entsteht, stellte für die Planer der Konstanzer GICON Großmann Ingenieur Consult GmbH allerdings eine besondere Herausforderung dar. Die geografischen und klimatischen Verhältnisse sowie die saisonalen Schwankungen der Abfälle aufgrund des Tourismus machten eine individuelle Lösung notwendig. Das Ergebnis kann als Wegweiser für Projekte unter extremen Bedingungen dienen.

Ziel der Innovationsallianz Technofunktionelle Proteine (TeFuProt) ist es, durch Verwendung von Proteinen aus landwirtschaftlichen Reststoffen neue Erzeugnisse mit hohem Ertragspotenzial für den Markt umweltverträglich zu entwickeln. Das Mannheimer Schmierstoff-Unternehmen FUCHS EUROPE SCHMIERSTOFFE GmbH wird im Rahmen dieser Allianz modifizierte Proteine aus Raps als nicht-toxische Additive auf ihre Eignung in modernen Hochleistungsschmierstoffen prüfen. Durch die Verwendung von Proteinen aus nachwachsenden Rohstoffen wird ein Beitrag zu einer biobasierten, nachhaltigen Wirtschaft geleistet.

Vom Magenschutzmittel bis zum Wirkstoff gegen Atemnot bei Frühgeborenen - der Singener Firmenstandort der Takeda GmbH spielt als Kompetenzzentrum für Medikamente in flüssiger und halbfester Darreichungsform eine wichtige Rolle im weltweiten Verbund des japanischen Pharmakonzerns. Neben der Produktion von rund 68 Millionen Packungen pro Jahr findet hier auch Medikamentenentwicklung statt. Im hauseigenen „CMC Center“ werden bestehende Arzneimittel weiterentwickelt und neue Darreichungsformen und Anwendungsgebiete für bekannte Wirkstoffe erarbeitet.

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