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Biotechnologie / Life Sciences Aktuell

Hier finden Sie alle neuen Veröffentlichungen unseres Internetportals, chronologisch nach Datum geordnet. Wenn Sie sich speziell für Wirtschaftsnachrichten oder Nachrichten aus der Wissenschaft interessieren, finden Sie diese als Auswahl in den entsprechenden Rubriken rechts in der Navigation. Nachrichten aus Politik, Netzwerken, dem Förderumfeld, zur Ausbildung oder zur aktuellen Gesetzgebung finden Sie in der Rubrik Umfeld.



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Mit der Fördermaßnahme der Joint Programming Initiative ‘A Healthy Diet for a Healthy Life’ (JPI HDHL) startet ein länderübergreifender Aufruf zur Einreichung von Projektanträgen zum Thema `Biomarkers in Nutrition and Health´ (BioNH). Das Hauptziel des BioNH-Aufrufs ist die Förderung der interdisziplinäre Forschung und innovativer Ansätze zur Validierung von Biomarkern als Indikatoren für Ernährungsstatus, Nahrungsaufnahme und Gefährdung durch Nahrungsbestandteile im Bereich Ernährung und Gesundheit. Die Vorlagefrist für translationale Forschungsanträge endet am 10. Juni 2014.

Auf der Hannover Messe 2014 vom 7. bis 11. April zogen 5.000 Aussteller aus über 100 Nationen die Aufmerksamkeit der 180.000 Besucher auf sich. Erneut auf der IndustrialGreenTec vertreten: der von der BIOPRO Baden-Württemberg organisierte Gemeinschaftsstand „Schaufenster biobasierte Wirtschaft – Bioökonomie“. Auf diesem wurden dem Besucher die aktuelle Bioökonomieforschung sowie visionäre Einblicke in die Bioökonomie des Jahres 2030 präsentiert.

Wenig ist über Risiken und Gefahren der winzigen Partikel bekannt, wie sie in der Nanotechnologie eine Rolle spielen, da viele Anwendungen noch in der Entwicklung sind. Deshalb ist diese Technologie nicht unumstritten. Andererseits eröffnet sie auch vielversprechende Möglichkeiten, wenn es darum geht, künstliche Teilchen mit neuen Funktionalitäten auszustatten, um beispielsweise einen zielgerichteten Transport von Medikamenten im Körper zu optimieren oder eine schonende Art der Krebstherapie zu entwickeln. Die Chemikerin Julia Voigt ist Doktorandin bei Prof. Dr. V. Prasad Shastri am Institut für Makromolekulare Chemie der Universität Freiburg. Sie hat eine Methode entwickelt, wie sich mit rein chemischen Mitteln eine biologische Struktur wie menschliche Endothelzellen adressieren lässt.

Eine große Rolle bei der Ausbreitung von Antibiotikaresistenzen spielt der horizontale Gentransfer zwischen Bakterien. Dabei übertragen Viren, die sich auf Bakterien spezialisiert haben, genetisches Material - selbst über weite Artgrenzen hinweg. Tübinger Mikrobiologen erforschen diese Mechanismen, um neue Wege zur Bekämpfung von Krankenhauskeimen wie multiresistenten methicillinresistenten Staphylococcus aureus (MRSA) zu finden. Ergänzend appellieren die Forscher für mehr Hygiene und wollen die Bakterienökologie besser erforschen.

Das Ulmer Bauvorhaben „Forschungsgebäude ZQB“ wurde vom Wissenschaftsrat zusammen mit sechs weiteren Anträgen aus anderen Ländern in allen maßgeblichen Förderkriterien mit der Bestnote „herausragend“ eingestuft und in die Spitzengruppe eingereiht. Damit konnte - vorbehaltlich der abschließenden Entscheidung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) Ende Juni - eine 50-prozentige Mitfinanzierung des Bundes in Höhe von rund 13,5 Millionen Euro für die Universität Ulm eingeworben werden.

Das Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm für Frauen wurde erneut ausgeschrieben. Das Land Baden-Württemberg unterstützt mit dem Programm exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen gezielt auf ihrem Weg zur Professur. Mit dem Förderprogramm konnte der Anteil von Professorinnen an den Landeshochschulen kontinuierlich auf 18,1 Prozent gesteigert werden. Die Bewerbungsfrist ist der 1. August 2014.

Schülerinnen und Schüler sowie Studierende können sich am Wettbewerb „Mikrobe des Jahres 2014“ beteiligen. Bis zum 15. September 2014 können Fotos, Videos oder andere kreative und künstlerische Gestaltungen rund um Nostoc bei der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM) eingereicht werden.

Forscher der Universität Tübingen haben eine neue Art von Hydrogelatoren entdeckt: cyclische Dipeptide aus Aminosäurebausteinen, die auch im menschlichen Körper vorkommen. Vorarbeiten zeigen, dass sich solche Hydrogele hervorragend als Trägermaterialien für medizinische Wirkstoffe eignen. Außerdem sind die Gele nach mechanischer Zerstörung „selbstheilend“ und können deshalb gespritzt werden.

Apoptose, der programmierte Zelltod, ist ein präzise regulierter Prozess zur Beseitigung überzähliger oder beschädigter Zellen. Die Proteine der Bcl-2-Familie spielen dabei eine entscheidende Rolle, doch ihre komplexen Interaktionen untereinander sind vielfach noch nicht aufgeklärt. Eine Gruppe von Wissenschaftlern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz will dem nun auf den Grund gehen. Unter Koordination der Universität Konstanz untersuchen sie gemeinsam das Signalnetzwerk der Bcl-2-Familie. Die so gewonnenen Einblicke sollen auch zur Entwicklung neuer Krebstherapeutika beitragen.

Ein Beispiel: Einsparungen von 500.000 Euro im Jahr an Betriebskosten durch Reduzierung des Energieverbrauchs um 8.000 kWh und zusätzliche Stromerzeugung von 15.000 kWh pro Tag. Dies wurde in einem Projekt der Firma WEHRLE Umwelt GmbH für ein pharmazeutisches Unternehmen realisiert. WEHRLE Umwelt beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit Umwelttechnik, insbesondere mit Anlagen zur Behandlung von Industrieabwässern. Das Unternehmen bietet intelligente Lösungen, die sich stark von herkömmlichen Kläranlagen unterscheiden.

Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg unterstützt die Institute der Innovationsallianz Baden-Württemberg (innBW) im Jahr 2014 mit Grundfinanzierungsmitteln in Höhe von rund 24,3 Millionen Euro. Damit wird die Förderung erneut aufgestockt.

Die BIPSO GmbH in Singen stellt seit 2011 Kontrastmittel für die moderne bildgebende medizinische Diagnostik her. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Produkte der Bracco Imaging Group, einem der führenden Unternehmen im Bereich Kontrastmittel, zu der die BIPSO gehört. Durch aktuelle Investitionen in den Produktionsstandort Singen soll diese führende Position auch für die Zukunft gesichert werden.

Pflanzenviren sind biotechnologisch vielseitig für den Menschen nutzbar. Sie geben unter anderem gute Gerüststrukturen für bioaktive Moleküle ab, was künftig Implantate verbessern könnte. Diese und weitere Optionen der für Menschen unschädlichen Viren erforscht Prof. Dr. Christina Wege an der Universität Stuttgart.

Marcel Loewert verbrachte durch das China-Stipendium des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg fünf Monate am College of Biotechnology and Pharmaceutical Engineering in Nanjing, Hauptstadt und Metropole der Provinz Jiangsu, in China. Welche Erfahrungen und Eindrücke der Master-Student des Studiengangs Bioingenieurwesen am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) während seines fünfmonatigen Aufenthalts in China sammelte, berichtet er in folgendem Rückblick.

Mit dem Schwerpunktthema „Bakterien & Enzyme als Rohstoffsammler“ steht diesmal die Rückgewinnung von metallischen und mineralischen Rohstoffen im Mittelpunkt des Magazins. Das BIOPRO-Magazin ist kostenlos und kann online bei der BIOPRO Baden-Württemberg bestellt werden.

Der Science2Start-Ideenwettbewerb geht 2014 in die sechste Runde. Alle Ideen aus dem Bereich Life Sciences können bis zum 15. Mai 2014 unter www.science2start.de eingereicht werden. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die drei besten Ideen mit wissenschaftlicher Exzellenz und hohen Vermarktungspotenzial werden beim Sommerempfang der BioRegio STERN Management GmbH am 10. Juli 2014 in Esslingen mit einem Preis ausgezeichnet.

Das BMBF fördert Forschungsverbünde, die durch eine problemlösungsorientierte und interdisziplinäre Zusammenarbeit neue Erkenntnisse zu seltenen Erkrankungen erarbeiten. Die Verbünde sollen ein kooperatives und koordiniertes Forschungskonzept verfolgen, das hinsichtlich seines Innovationspotentials überzeugt und kurz- bis mittelfristig auf einen nachhaltigen Effekt für eine bessere Versorgung der Erkrankten zielt. Projektskizzen können bis zum 21. Mai 2014 eingereicht werden.

Wie können sensible Daten in der vernetzen Welt geschützt werden? Auf Einladung der bodenseeweiten Netzwerke BioLAGO e.V. und cyberLAGO e.V. diskutierten Unternehmensvertreter aus Deutschland und Schweiz neue Wege in der IT-Sicherheit. Referent Prof. Jürgen Neuschwander schilderte eindrücklich, wie gefährlich die Vernetzung unserer Daten sein kann und gab Tipps, wie sich Unternehmen vor alltäglichen Gefahren aus dem Netz schützen können.

Alternativen zum Tierversuch sind der Schlüssel zu besserem Tierschutz. Die Landesregierung setzt auch im Jahr 2014 ihr erfolgreiches Förderprogramm zur Verminderung der Zahl und der Belastung von Versuchstieren fort. Das mit 400.000 Euro dotierte Forschungs-Förderprogramm unterstützt zukunftsweisende Ansätze für Tierversuchs-Alternativen in Forschung und Lehre. Förderanträge können bis zum 28. Mai 2014 eingereicht werden.

Peptide als Wirkstoffe stehen anders als Proteine weniger im Rampenlicht. Das hatte gute Gründe. Es mehren sich aber die Anzeichen, dass sich diese ‚kleinen Proteine‘ nun verstärkt ins Scheinwerferlicht der Biologicals drängeln werden. Eigentlich hat ihr pharmakologischer Aufstieg schon begonnen.

Die TherapySelect Dr. Frank Kischkel ist ein kleines, innovatives Biotechnologie-Unternehmen in Heidelberg mit Schwerpunkt auf der Entwicklung, Validierung und Anwendung diagnostischer Tests für Krebspatienten. Mit dem eigenen CTR-Test wird in vitro an Krebszellen von Patienten ermittelt, wie der Tumor auf eine Zytostatika-Behandlung anspricht; dadurch können unwirksame Chemotherapeutika vor der Behandlung identifiziert und Nebenwirkungen und Kosten reduziert werden.

Beim Atmen können nicht nur Sauerstoff, sondern auch Schadstoffe in die Lunge aufgenommen werden. Um herauszufinden, welche Auswirkungen diese Luftschadstoffe mit sich bringen, waren bislang Tierversuche nötig. Der Askea Feinmechanik GmbH aus Amtzell ist es nun zusammen mit der Cultex Laboratories GmbH gelungen, einen Zellkulturreaktor zur Untersuchung solcher Schadstoffe ohne Tierversuche zu entwickeln. Dieses Gerät kann die Auswirkung von Luftschadstoffen direkt an menschlichen Zellen oder auch Bakterien testen. Es kann beispielsweise zur Messung der Umwelt- und Arbeitsplatzatmosphäre oder in anderen Bereichen der Toxikologie eingesetzt werden.

Die Epigenetik ist ein neues Forschungsfeld, das sich mit Mechanismen der Vererbung beschäftigt, die über die genetische Festlegung in der DNA hinausgehen. Epigenetische Faktoren sind es auch, die zum Beispiel für die rechtzeitige Ausbildung der Mausplazenta sorgen und die Prof. Dr. Roland Schüle, Leiter der Zentralen Klinischen Forschung am Universitätsklinikum Freiburg mit seinem Team genau unter die Lupe nimmt. Dabei entdeckten er und sein Team, dass offenbar ein bestimmtes Enzym im frühen Embryonalstadium den Stammzellen mitteilt, wann ihre Wanderung beginnen soll und welchen Weg sie einschlagen sollen. Die Erkenntnisse könnten sowohl für die Onkologie als auch für die regenerative Medizin interessant sein.

Das Wirtschaftsministerium schreibt den Wettbewerb um den "Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg – Dr.-Rudolf-Eberle-Preis 2014" aus. Noch bis zum 31. Mai 2014 können sich kleine und mittlere Unternehmen aus Industrie, Handwerk und technologischer Dienstleistung mit innovativen Produkten, Verfahren und technologischen Dienstleistungen um den mit 50.000 Euro dotierten Preis bewerben.

Der Forschungspreis für herausragende Leistungen bei der Reduzierung von Tierversuchen oder einer Verminderung der Belastung von Versuchstieren in Forschung und Lehre ist mit bis zu 25.000 Euro dotiert. Für den Forschungspreis können seit diesem Jahr auch Arbeiten eingereicht werden, die nicht in Baden- Württemberg erstellt wurden. Vorschläge preiswürdiger Forschungsarbeiten können bis zum 28. Mai 2014 eingereicht werden.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) schreibt den Forschungspreis zur Förderung methodischer Arbeiten mit dem Ziel der Einschränkung und des Ersatzes von Tierversuchen zum 33. Mal aus. Bewerbungsfrist ist der 30. April 2014.

Universal Biotech und seine Partner haben im Februar den 6. Projektaufruf für den Innovationspreis gestartet. Der Projektaufruf richtet sich an KMU und universitäre Forschungseinrichtungen im Bereich Biotechnologie. Der Preis wird für innovative Projekte in folgenden Bereichen vergeben: neue Medikamente, medizinische Geräte, Instrumente und Technologien und E-Gesundheit. Der Preis ist mit einer einmaligen Zuwendung und Beratungsdienstleistungen für die Dauer eines Jahres im Gesamtwert von 50.000 EURO dotiert.

CeloNova BioSciences ist ein international operierendes Medizinprodukte-Unternehmen, dessen Basistechnologie derzeit vor allem für Kardioimplantate (Stents) und die Tumorembolisationstherapie (gezielter Verschluss der Tumorarterien) eingesetzt wird. Seit 2010 stehen die Zeichen auf Wachstum. So sind die Produkte in derzeit 52 Ländern zugelassen und im Vertrieb. 2014 soll der asiatische Markt erschlossen und der Umsatz weiter gesteigert werden.

Die Peter und Traudl Engelhorn-Stiftung schreibt erneut ihren Forschungspreis für herausragende Nachwuchswissenschaftler aus. Das Preisthema 2015 lautet „Neue Methoden zur Erforschung von Struktur und Funktion bei Lebensprozessen“. Der Forschungspreis ist mit EURO 10.000.- dotiert, er wird im Januar 2015 in Klosters (Schweiz) verliehen. Bewerbungsschluss ist der 30. August 2014.

Papillomviren stehen im Verdacht, in Verbindung mit UV-Strahlung weißen Hautkrebs zu induzieren, besonders bei Patienten mit unterdrückter Immunabwehr. Forscher vom DKFZ und der Charité Berlin haben einen Impfstoff entwickelt, der im Mausmodell vollständig vor solchen Hauttumoren schützt - selbst dann, wenn die Tiere schon vor der Impfung mit den Viren infiziert waren und ihre eigene Immunabwehr unterdrückt wurde. Die Befunde bieten eine Basis für die Entwicklung von Impfstoffen gegen Papillomvirus-induzierten Hautkrebs.



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