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Aktuelles aus Gesundheit und Bioökonomie

Hier finden Sie alle neuen Veröffentlichungen unseres Internetportals, chronologisch nach Datum geordnet. Wenn Sie sich speziell für Wirtschaftsnachrichten oder Nachrichten aus der Wissenschaft interessieren, finden Sie diese als Auswahl in den entsprechenden Rubriken rechts in der Navigation. Nachrichten aus Politik, Netzwerken, dem Förderumfeld, zur Ausbildung oder zur aktuellen Gesetzgebung finden Sie in der Rubrik Umfeld.



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Dr. Auguste van Poelgeest ist Gruppenleiterin für „Steuerungssysteme in der Medizintechnik“ in der Projektgruppe für Automatisierung in der Medizintechnik und Biotechnologie PAMB des Fraunhofer IPA. Die Ingenieurin erklärt im Interview mit Dr. Ariane Pott für die BIOPRO Baden-Württemberg, welche Rolle Automatisierungen in der Medizintechnik spielen und wie man mit dem Hardware-in-the-Loop-Verfahren die Entwicklungszeit für ein Produkt deutlich verkürzen kann.

Um ihren Mitschülern auf spannende und anschauliche Weise Grundlagen der Molekularbiologie näher zu bringen, haben zwei Mädchen des Heinrich-Suso-Gymnasiums in Konstanz im Rahmen eines "Jugend forscht"-Projekts ein Praktikum entwickelt. Dieses soll künftig die Gendetektion im Schullabor mithilfe des fernöstlichen Gewürzkrauts Koriander ermöglichen. Geholfen haben den Jungforscherinnen dabei ihr engagierter Betreuungslehrer sowie das Start-up-Unternehmen myPOLS Biotec.

Dass sich mehrere Zellen gemeinsam als Gruppe bewegen und miteinander kommunizieren können, spielt eine große Rolle in vielen lebenswichtigen Prozessen. Etwa bei der Wundheilung oder der normalen Entwicklung von Embryonen. Dabei gibt eine Zelle als Führungszelle die Richtung der kollektiven Bewegung der Verfolgerzellen an. Wie eine solche Zellbewegung in der Gruppe funktioniert, erforscht der Biophysiker Joachim Spatz am Stuttgarter Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme. Nun hat er zusammen mit seinem interdisziplinären Forscherteam herausgefunden, dass für die Kommunikation der Zellen untereinander ein Protein namens Merlin zuständig ist. Es registriert in der Zelle, ob und in welche Richtung sich die Nachbarzelle bewegt.

Eine der bösartigsten Krebserkrankungen ist das Leberzellkarzinom oder Hepatozelluläre Karzinom (HCC). Die Erkrankung entsteht aufgrund chronischer Schädigungen der Leber, meist hervorgerufen durch virus- oder alkoholbedingte Leberzirrhosen. Lebertumore gelten als schlecht therapierbar, aber es gibt Hinweise, dass sie im Körper eine Immunantwort auslösen. Diesen Effekt möchte Prof. Dr. Robert Thimme vom Universitätsklinikum Freiburg verstehen und ihn nutzen, um den Tumor mithilfe der körpereigenen Abwehr in Schach zu halten und eine Lebensverlängerung der Patienten zu erreichen. Dabei wird er von der Deutschen Krebshilfe unterstützt.

Eine deutsch-deutsche Partnerschaft treibt die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome voran: Die Tübinger CureVac GmbH kooperiert mit dem Unternehmensverbund Boehringer Ingelheim. Ziel der Zusammenarbeit ist die Entwicklung einer Therapie des nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms mit dem Impfstoff CV9202 von CureVac. Der Wirkstoff basiert auf Messenger-RNA und soll in Kombination mit anderen Therapieformen eingesetzt werden, um den Krebs zugleich an mehreren Fronten zu bekämpfen.

Das chemische Element Phosphor, das vor allem in der Landwirtschaft als Düngemittel eingesetzt wird, ist ein essenzieller Baustein allen Lebens. Der Stoff kann weder substituiert noch synthetisch hergestellt werden. Zudem ist sein Vorkommen auf wenige Länder der Erde beschränkt. Ein europaweites Forschungsprojekt zum Recycling von Phosphor stellt deshalb jetzt Möglichkeiten vor, wie der kostbare Rohstoff aus Klärschlamm und Abwasser gewonnen werden kann.

In vielen Branchen wie Automobilbau oder Elektronikindustrie hat die Miniaturisierung die technischen Anforderungen in der Fertigung stetig nach oben geschraubt. Werden winzigste Bauteile von Robotern zusammengesetzt oder verpackt, muss das in kontrollierter Umgebung geschehen. Auch die (bio-)pharmazeutische Industrie beispielsweise benötigt zur Wirkstoff-Produktion streng regulierte Bedingungen, wie sie das Unternehmen Reinraumtechnik Ulm seit 2002 anbietet. Wir haben mit ihrem Geschäftsführer Dietmar Renz über die besonderen Anforderungen als Pharma-Zulieferer gesprochen.

Am 1. Juli 2015 trafen sich rund 60 Teilnehmer aus Wissenschaft und Wirtschaft zur Veranstaltung „Novel in-vitro models for drug discovery and toxicity testing“ in Karlsruhe. Das 11. Meet & Match wurde von der BIOPRO Baden-Württemberg gemeinsam mit dem französischen Partner Alsace BioValley durchgeführt.

Jedes Jahr erheben das Branchenportal biotechnologie.de (im Auftrag des BMBF), der Beraterkonzern Ernst & Young sowie die Boston Consulting Group (im Auftrag des vfa bio) die Eckdaten der deutschen Biotechnologie-Branche. Dieses Jahr sprechen die Reports keine gemeinsame Sprache - die eine Seite spricht von Umsatzrekord, die andere Seite von positiven Zukunftsindikatoren gepaart mit ansteigenden Verlusten und rückläufigen Unternehmenszahlen. Wie kommt das? Lesen Sie hier mehr zu den führenden Reports der Biotechnologie-Branche.

Während aus klassischen Heilpflanzen pflanzeneigene Inhaltsstoffe genutzt werden, um Menschen zu behandeln, setzt man beim Molecular Pharming auf gentechnisch veränderte Pflanzen, die artfremde Wirkstoffe produzieren sollen. Dr. Eva Decker, Universität Freiburg, ist es mit ihrem Team gelungen, ein wichtiges Protein des menschlichen Immunsystems in der Moospflanze Physcomitrella patens zu produzieren. Der so hergestellte Faktor H könnte irgendwann helfen, das atypische hämolytisch-urämische Syndrom, eine seltene Erkrankung der Nieren, zu therapieren. Dies ist das Ziel einer Kooperation mit dem Uniklinikum Freiburg und der Firma Greenovation.

Das Gehirn ist die zentrale Schaltstelle unseres Körpers. Als Ärztin hat sich Ghazaleh Tabatabai in den Dienst dieses Organs gestellt und sich dem Kampf gegen das unkontrollierte Wuchern von Hirntumoren verschrieben. Seit Mai 2014 ist sie Professorin am neu eingerichteten Lehrstuhl Interdisziplinäre Neuroonkologie an der Universität Tübingen sowie Leiterin der Forschungsgruppe Klinische und Experimentelle Neuroonkologie am Hertie-Institut für klinische Hirnforschung.

In einem überregionalem Forschungsverbund untersuchen Mediziner und Grundlagenforscher verschiedener Fachrichtungen, wie die Immunzellen in der Haut miteinander und mit anderen Hautzellen bei der Abwehr von Krankheitserregern wechselwirken und die komplexe systemische Immunabwehr des Körpers in Gang setzen. Die Erkenntnisse kommen der Entwicklung von Immunmodulatoren und Antikörpern zur Behandlung schwerer entzündlicher Hautkrankheiten und Hautkrebs zugute.

Die nationale Gründerinitiative StartUp4Climate lädt Akteure der Green Economy ein, sich um den StartGreen Award zu bewerben. Start-ups der grünen Wirtschaft haben in den letzten zehn Jahren mehr als 1 Mio. neue Arbeitsplätze geschaffen. Eine Bewerbung für den StartGreen Award ist ab dem 25. August und bis zum 5. Oktober 2015 über das Portal der nationalen Gründerinitiative möglich.

Alterung der Gesellschaft, Globalisierung, Urbanisierung und Digitalisierung – diese globalen Trends prägen auch die Bodenseeregion. Sie bilden den Rahmen der Zukunftsstrategie des BioLAGO e.V. Das bodenseeweite Netzwerk für die Gesundheitsbranche stellte das Konzept bei seiner Mitgliederversammlung vor. Ab 2016 wird der Verbund mit 90 Mitgliedern und über 6.200 Arbeitsplätzen in Deutschland, Schweiz und Österreich im Vorstand durch Vertreter der Branchen-Leuchttürme Takeda und QIAGEN verstärkt.

Schwerverdauliche Kohlenhydrate als Darmtherapie und gesundheitsfördernde Reisprodukte mit Potential zur Alzheimer-Vorbeugung - rund 130 Bürger, Wissenschaftler und Unternehmer aus Deutschland und der Schweiz erhielten beim 4. grenzüberschreitenden Forum „Lebensmittel von morgen“ hautnah Einblicke zur Ernährung der Zukunft. Im Zentrum stand eine Podiumsdiskussion zu Gesundheitsversprechen der Lebensmittelhersteller mit dem Konzern Migros und dem Bundesforschungsinstitut für Ernährung. Die Besucher konnten zudem kleine Kostproben nehmen.

Vom 23. bis 25. Februar 2016 findet in Stuttgart zum ersten Mal das B-to-B-Forum Medical Devices Meetings statt. Der erste Tag wird als Konferenz gestaltet. Am 24. und 25. Februar finden vorher gebuchte One-to-one-Meetings und Workshops statt. Veranstalter sind abe (advanced business events) in Partnerschaft mit BIOPRO Baden-Württemberg, Cluster Medizintechnologie Mannheim und Medical Mountains.

Für kleine und mittlere Unternehmen, kurz KMU, ist die Finanzierung von Innovationsprojekten schwierig. Welche Möglichkeiten es für Unternehmen aus Gesundheitsindustrie und Bioökonomie gibt, Fördermittel zu bekommen, wurde beim KMU-Seminar "Innovationsprojekte in Gesundheitsindustrie und Bioökonomie fördern" ausführlich dargestellt.

Jeweils im Februar gibt die Weltgesundheitsorganisation WHO ihre Empfehlung zur Zusammensetzung der Grippeschutzimpfung für die kommende Wintersaison. Ihre Entscheidung beruht auf Beobachtungen, auf Labortests, aber auch auf Erfahrung und Intuition. Welches Grippevirus sich tatsächlich durchsetzen wird, blieb bisher im Wesentlichen Spekulation. Richard Neher vom Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie in Tübingen hat zusammen mit Wissenschaftlern aus Großbritannien und den USA eine Software entwickelt, die genau das versucht: Den Blick in die Zukunft werfen.

Die Entwicklung von Tumortherapeutika ist ein langwieriger Prozess, da Ergebnisse, die im Labor in vitro gewonnen werden, oft von dem abweichen, was später im lebenden Organismus passiert. Deshalb wird jetzt unter der Leitung von Prof. Dr. Margareta Müller von der Hochschule Furtwangen ein neues Zellkulturmodell entwickelt, das die In-vitro-Bedingungen denen der Realität anpasst.

Ein Protein, das ein von Immunzellen gebildetes Enzym hemmt, schützt Nervenzellen vor chronischer Schmerzüberempfindlichkeit bei Neuropathien, wie Heidelberger Forscher um Prof. Dr. Rohini Kuner nachgewiesen haben. Die Wissenschaftlerin ist auch Sprecherin eines neuen, mit 12 Millionen Euro geförderten Sonderforschungsbereichs. In diesem wird untersucht, wie aus akuten Schmerzen chronische werden und wie sich dieser Übergang verhindern oder umkehren lässt.



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