Weitere Informationen zum Thema Biopolymere
Die folgende Liste enthält zahlreiche aktuelle Artikel zum Thema Biopolymere.
Perfekte Profile aus perfekten Extrusionssystemen zu gewinnen, ist ein Ziel, das sich Jürgen Spitzmüller gesetzt hat. Der erfahrene Unternehmer ist aus dem Familienunternehmen ausgestiegen, um mit think-blue gezielte Innovationen für Extrusionssysteme auf den Markt zu bringen.
Stefanie Kind, seit zwei Jahren wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Bioverfahrenstechnik der Technischen Universität Braunschweig, hat im Rahmen der alle zwei Jahre stattfindenden Metabolic Engineering Conference als erste Europäerin den prestigeträchtigen „Young Metabolic Engineer Award 2010“ erhalten. Mit dem Preis wird ihre Forschung auf dem Gebiet der biobasierten Herstellung von Kunststoffen ausgezeichnet.
Eine Reise um den halben Erdball war nötig, damit Tanja Weil am 1. Mai ihre neue Stelle in Ulm antreten konnte. Die 36-jährige Chemikerin war zuvor als Associate Professor an der renommierten Nationaluniversität von Singapur beschäftigt. Die neue Abteilungsleiterin am Ulmer Institut für Organische Chemie III (Makromolekulare Chemie und Organische Materialien) versucht mit Bio-Hybridmaterialien Brücken zwischen ihrer Disziplin zu Biologie, Medizin oder auch den Materialwissenschaften zu schlagen.
Mit einem Auftaktkongress unter dem Motto „Nächste Generation biotechnologischer Verfahren – Biotechnologie 2020+“ hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) am 8. Juli 2010 in Berlin einen Strategieprozess eingeleitet, in dem Biotechnologie und Ingenieurswissenschaften gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft entwickeln sollen. Das BMBF stellt dafür 200 Millionen Euro bereit.
Noch lässt sich das Potenzial von Mikroalgen nicht im großen Maßstab optimal ausnutzen. Die Bio-Verfahrenstechnikerin Dr. Rosa Rosello und ihre Mitarbeiter vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) untersuchen die Bedingungen, unter denen verschiedene Arten von Mikroalgen in sogenannten Photobioreaktoren optimal ertragreich wachsen. Es geht dabei um Licht – aber auch um Schatten.
Dr. Michael Thielen hat zunächst viele Jahre in der Kunststoffindustrie gearbeitet. Dann wechselte er in den Fachjournalisumus und gründete 2006 das Bioplastics Magazine, die einzige Fachzeitschrift weltweit zum Thema Biokunststoffe. Im Interview mit Christoph Bächtle spricht Thielen über Polylactid, Bioabbaubarkeit, die Eigenschaften von Biokunststoffen und ihre Rolle im Vergleich mit klassischen petrobasierten Kunststoffen.
Am 8. Juni trafen sich im Literaturhaus in Stuttgart Mitglieder des Clusters Biopolymere/Biowerkstoffe zum Netzwerktreffen. Im Mittelpunkt standen Kunststoffe auf Basis von Polymilchsäure (PLA) und der Einsatz von biobasierten Werkstoffen im Automobil. Das Netzwerktreffen bot drei praxisnahe Vorträge, eine Podiumsdiskussion und viel Zeit für Meinungsaustausch und Fachgespräche.
Die Fördermaßnahme "Validierung des Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung - VIP" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unterstützt Projekte in allen Forschungsbereichen, die die technische Machbarkeit und das wirtschaftliche Potenzial von Forschungsergebnissen unter Beweis stellen sollen. Ziel ist es, Innovationslücken zwischen akademischer Forschung und wirtschaftlicher Anwendung zu schließen und so das deutsche Innovationssystem zu stärken.
Thomas Stintzing arbeitet als einziger Biologe bei der GEHR Kunststoffwerk GmbH & Co. KG. Sein Mut zur Initiative und das Portal der BIOPRO Baden-Württemberg halfen ihm, eine Stellung im Themenbereich Biopolymere zu finden. In einem Interview mit Dr. Ariane Pott erklärt er, wie man als Biologe den Weg zu technischen Unternehmen einschlagen kann. Er ist davon überzeugt, dass manche Unternehmen über die Biologie neue Blickwinkel erhalten.
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet zwölf weitere Graduiertenkollegs zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland ein. Die Universität Freiburg ist Sprecherhochschule des geplanten Internationalen Graduiertenkolleg 1642 „Weiche Materie: Von molekularen Kräften zu neuen Materialien“. Prof. Dr. Günter Reiter, Lehrstuhlinhaber für Experimentelle Polymerphysik an der Universität Freiburg, ist der Sprecher des voraussichtlich mit rund fünf Millionen Euro geförderten Graduiertenkollegs, Kooperationspartner ist die Université de Strasbourg.