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27.02.2012

technology transfer heidelberg GmbH betreut Forschungsergebnisse bis zur Marktreife

Das Universitätsklinikum Heidelberg hat eine neue Tochter: Die technology transfer heidelberg GmbH hat zum Ziel, wissenschaftliche Erfindungen und hochwertige Forschungsergebnisse aus Medizinischer Fakultät und Universitätsklinikum Heidelberg zu vermarkten. Gemeinsam mit Partnern aus der Industrie sollen Ideen schneller zu marktfähigen Produkten und Verfahren entwickelt werden, von denen Patienten profitieren können.

Geschäftsführer sind Dr. Volker Cleeves und Dr. Jörg Rauch, die auch Gesellschafter der GmbH sind. Markus Jones, Leiter der Rechtsabteilung, ist für das Universitätsklinikum Heidelberg als dritter Geschäftsführer eingesetzt. Cleeves und Rauch hatten bereits in den vergangenen vier Jahren den Technologietransfer an Medizinischer Fakultät und Universitätsklinikum aufgebaut und begleitet. Dies geschah in Kooperation mit dem Technologietransfer des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und dem Enterprise Management des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie (EMBL-EM). "Die Kontinuität bei der Weiterführung des Technologietransfers ist damit bestens gewährleistet", sagt Markus Jones. "Die neue schlankere Struktur erlaubt eine noch umfassendere und effizientere Betreuung der Wissenschaftler an Fakultät und Klinikum."

Schnittstelle zwischen Labor und Industrie

Von der Laborbank bis zum Patienten ist es mitunter ein weiter Weg. Bis eine Entwicklung zur Anwendung kommt, vergehen oft mehrere Jahre - wertvolle Zeit, in der Innovationen weder dem Patienten zu Gute kommen noch wirtschaftlich genutzt werden können. "Wir möchten Erfindungen und Forschungsergebnisse aus Klinikum und Fakultät als geistiges Eigentum sichern und die Patente zu wirtschaftlicher Anwendung bringen, z.B. in Form eines neuen Medikamentes", erklärt Dr. Volker Cleeves. Dabei ist der enge Kontakt zu Wirtschaftsunternehmen wichtig, sei es in Form von Kooperationen, Lizenzvereinbarungen oder Ausgründungen. "Wir verstehen uns hier als Schnittstelle zwischen Labor und Industrie."

Die GmbH bietet Wissenschaftlern ein umfassendes Beratungs- und Servicepaket an: Ist eine Idee patentierbar? Hat sie Chancen, erfolgreich vermarktet zu werden? Welche patentrechtlichen Aspekte müssen berücksichtigt werden? Welcher Industriepartner eignet sich? "Wir haben derzeit circa 50 bis 60 Erfindungsmeldungen pro Jahr. Davon werden rund ein Drittel als Patent angemeldet und davon wiederum etwa die Hälfte bis zur Anwendung in Diagnose, Behandlung und Vorbeugung von Krankheiten gebracht", erklärt Dr. Jörg Rauch.

Erfinder, Fakultät und Klinikum profitieren von Erlösen

"Die Erfinder erhalten 30 Prozent der Erlöse und gehen keinerlei finanzielles Risiko ein", so Dr. Rauch. "Auch Einnahmen durch Materialverkäufe wie Zelllinien, Antikörper usw. können den Erfindern Einkünfte bescheren." Weitere Erlösanteile werden als zusätzliche finanzielle Mittel gewonnen, um weitere wissenschaftliche Projekte an Fakultät und Klinikum anzukurbeln.
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Universität Heidelberg (24.02.2012)(P) - 27.02.2012

Weitere Informationen:
Dr. Volker Cleeves und Dr. Jörg Rauch
technology transfer heidelberg GmbH
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221/ 56 - 6426 oder - 38 392

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