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24.08.2011

Antrittsbesuch von Forschungsministerin Bauer am KIT

Die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, Theresia Bauer, kam zu ihrem Antrittsbesuch an das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Neben Forschungsprojekten, unter anderem zur Zukunft der Energieversorgung sowie der Mobilität, standen auch geplante Bau- und Sanierungsvorhaben auf dem Campus Süd auf dem Programm. KIT-Präsident Professor Horst Hippler stellte der Ministerin zudem ein neues Projekt vor: Das House of Participation erforscht neue Wege der Entscheidungsfindung und der demokratischen Teilhabe im KIT sowie in der Gesellschaft.

Die Ministerin informierte sich auch über Kraftstoffe aus Biomasse

Stationen des Besuchs der Ministerin waren unter anderem die Pilotanlage bioliq und die Synchrotronstrahlenquelle ANKA auf dem KIT-Campus Nord. Bioliq hat ein Projektvolumen von rund 60 Millionen Euro; Ziel ist die Herstellung von Designerkraftstoffen aus Biomasse. In unmittelbarer Nähe der Pilotanlage wird das geplante Energy Lab entstehen. Das Enery Lab untersucht, auf welche Weise Biomasse stofflich und energetisch genutzt werden kann. ANKA – ein Beispiel für die wissenschaftlichen Großgeräte auf dem KIT-Campus Nord – steht als High-Tech-Zentrum für Mikrofertigung und -analytik nicht nur Wissenschaftlern des KIT offen: Nutzer aus ganz Europa können bei ANKA mit Synchrotronlicht Materialien detailgenau analysieren.  

Bei ihrer Rundfahrt besuchte die Ministerin auch den neuen KIT-Campus Ost auf dem ehemaligen Gelände der Mackensen-Kaserne. Dort entwickeln KIT-Wissenschaftler energieeffiziente, emissionsarme und sichere Fahrzeuge sowie Mobilitätskonzepte.

Durch HoP wird das KIT zum "lebenden Labor"

Ein sehr junges Forschungsprojekt, das der KIT-Präsident der Ministerin vorstellte, ist das House of Participation (HoP) am Campus Süd des KIT. Finanziert vom Land Baden-Württemberg entwickelt und erforscht es mit interdisziplinären Ansätzen neue Wege der Entscheidungsfindung und der demokratischen Teilhabe im KIT sowie in der Gesellschaft. Das KIT wird dabei selbst zum „lebenden Labor", in dem entsprechende Verfahren, Werkzeuge und Techniken in Pilotstudien zur Anwendung kommen, um sie dann auf andere Organisationen zu übertragen.

Schließlich informierte sich die Ministerin über laufende Bauprojekte auf dem Gelände des KIT. Der doppelte Abiturjahrgang stellt das KIT wie andere Unversitäten vor Herausforderungen, unter anderem im Hinblick auf die Raumkapazität. Um genügend Räume für die Lehre zu schaffen, wird auf dem KIT-Campus Süd mit Landesmitteln aus der Ausbauplanung ein neues Gebäude mit Seminarräumen und Laboren für die Lehre errichtet. In unmittelbarer Nähe zum Audimax wird das Materialwissenschaftliche Zentrum entstehen, beim Institut für Sport und Sportwissenschaft ist eine neue Sporthalle im Bau. Parallel dazu laufen umfangreiche Sanierungsprojekte, wie die des Mathematikgebäudes und der Alten Chemischen Technik am Ehrenhof.

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung – Lehre – Innovation.

Mit Empfehlung von:
artikel.bildregion.biopro
Karlsruher Institut für Technologie (17.08.2011) - 24.08.2011

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