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25.07.2011

EU-Umweltförderprogramm LIFE+: Zwei Projekte aus Baden-Württemberg gefördert

Die Europäische Kommission hat die Förderung von 183 neuen LIFE+-Projekten aus der Antragsrunde 2010 mit insgesamt 244 Mio. Euro beschlossen. Für zehn deutsche Projekte wurden rund 33 Mio. Euro EU-Zuschüsse bewilligt. Zusammen mit den deutschen Anteilen an grenzüberschreitenden LIFE+-Projekten aus anderen Mitgliedstaaten erhält Deutschland EU-Fördermittel in Höhe von insgesamt 34,5 Mio. Euro.

Acht Naturschutzprojekte wurden für eine EU-Förderung ausgewählt. Sie verfolgen unter anderem das Ziel, die Lebensräume gefährdeter Tier- und Pflanzenarten von europäischer Bedeutung wie z.B. Beispiel Schreiadler und Wachtelkönig wiederherzustellen. Zwei Projekte aus dem Bereich Umweltschutz befassen sich mit Demonstrationsvorhaben zur nachhaltigen Erzeugung von Bioenergie und zur Abwasserbeseitigung. Im EU-weiten Vergleich waren die deutschen Projektvorschläge überdurchschnittlich erfolgreich. Die für Deutschland vorreservierte Mittelzuteilung von 28,3 Mio. Euro konnte um 22 Prozent übertroffen werden.

Das EU-Programm LIFE+ ist das einzige EU-Förderinstrument, das speziell für die Umwelt konzipiert wurde. Während seiner Laufzeit von 2007 bis 2013 werden Projekte in den drei Programmbereichen Natur und Biologische Vielfalt, Umweltpolitik und Verwaltungspraxis sowie Information und Kommunikation mit ca. 1,7 Mrd. Euro gefördert. Über 50 Prozent der EU-Mittel sind für den Bereich Natur und Biologische Vielfalt reserviert und kommen überwiegend der Umsetzung des europaweiten Schutzgebietsnetzes Natura 2000 zugute.

Projekte aus Baden-Württemberg:

Alternative Biomass 4 Energy (EIFER, Karlsruhe): Das Projekt erforscht einen neuen Ansatz für die Umwandlung von Aufschlussprodukten von Biogasanlagen und Bioabfall in Biokohle. Gleichzeitig werden die möglichen Auswirkungen auf Pflanzenwachstum und Anbausysteme sowie weitere Auswirkungen untersucht. Der Schwerpunkt wird darauf liegen, ein neues Karbonisierungsverfahren für die Umwandlung von Abfällen und Aufschlussprodukten aus verschiedenen Quellen im Pilotmaßstab zu demonstrieren. Dies wird dann in Biomasseanbausysteme einfließen und/oder für Energiezwecke genutzt werden. Unmittelbare oder mittelbare Bedeutung für den Klimawandel.

LIFE rund ums Heckengäu (Landratsamt Böblingen): Das übergreifende Ziel des Projekts ist es, den Erhaltungszustand der seltenen oder gefährdeten Tier- und Pflanzenarten in den Natura-2000-Gebieten von Stromberg, Heckengäu und Schönbuch zu verbessern. Das Projekt ist insbesondere auf Lebensraumtypen in offenen Landschaften, naturnahes trockenes Grasland und deren Verbuschungsstadien sowie magere Flachland-Mähwiesen und Kalkfelsen ausgerichtet. Eine breite Palette von bewährten Maßnahmen wie die Entwicklung und Optimierung, Schaffung von Auenwäldern und eines Teiches sowie Fortbildungsmaßnahmen werden eingesetzt, um geeignete Bedingungen in den Gebieten herzustellen.

Mit Empfehlung von:
artikel.bildregion.biopro
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (21.07.2011) - 25.07.2011

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