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08.04.2010

Der erste Jahrgang legt die Latte hoch

Der erste Jahrgang des Biberacher Bachelor-Studiengangs Pharmazeutische Biotechnologie hat die hohen Erwartungen von Industrie, Hochschule und Politik voll erfüllt. Ein wenig Erleichterung, vor allem aber Stolz und Freude über einen überdurchschnittlich erfolgreichen Pilot-Jahrgang herrschte auf der Absolventenfeier am letzten Freitag im März vor, als Gründungsdekan und Rektor der Biberacher Hochschule die 33 Absolventen zusammen mit deren Eltern und Verwandten verabschiedeten.

Einhellig positiv fiel das Urteil aller, von Betreuern und Industrievertretern aus, bilanzierte Jürgen Hannemann, Gründungsdekan des Studiengangs. 15 Absolventen setzen auf den Bachelor ein Master-Studium, neun bleiben der Region treu und beginnen im Sommersemester den von der Hochschule Biberach und der Ulmer Universität gemeinsam angebotenen Studiengang. Eine Absolventin studiert gar an einer der renommiertesten Universitäten weiter, am University College in London. Zehn Absolventen haben bereits Stellen, bei Big Pharma wie Biotech-Start-Ups, zwei befänden sich in Bewerbungsverfahren, sagte Hannemann. Der Notendurchschnitt des ersten Biberacher Jahrgangs lag unter 2,0.

Hoch hinaus wollten sie, die allerersten Studierenden des neuen Studiengangs Pharmazeutische Biotechnologie. Der Höhenflug scheint noch nicht zu Ende. (© Hochschule Biberach)
Hannemann strich heraus, dass die Biberacher Absolventen schneller einsetzbar seien, da der Studiengang sich an der Praxis orientiere. Mit dem Bachelor-Studium sei ein Grundstein gelegt für Forschung und Entwicklung in Akademia wie Industrie. Der bald anlaufende Master-Studiengang in Biberach und Ulm eröffne den Weg zur Promotion, die in vielen Bereichen der Branche vorausgesetzt werde.

Passgenaue Ausbildung für den Arbeitsmarkt

Hochschulrektor Thomas Vogel erinnerte an die Vorgeschichte, die mit einem einhelligen Stuttgarter Kabinettsbeschluss anno 2003 begann und am letzten Märzfreitag ihren vorläufigen Höhepunkt mit der ersten Absolventenfeier hatte. Das Ziel einer „passgenauen Ausbildung für den Arbeitsmarkt“ sei in enger Abstimmung mit der regionalen Industrie erreicht worden. Der aus dem Taufbecken gehobene Studiengang habe von Anfang an eine hohe Attraktivität ausgestrahlt: Es gab noch nicht einmal eine Anschrift, da seien schon 500 Bewerbungen eingegangen, erinnerte Vogel in seiner launigen Ansprache.

„Die Industrie war zufrieden mit uns“, berichtete Semestersprecher Benjamin Strobel. Der Start mit drei Professoren im neuen und noch leeren Fakultätsgebäude sei spannend gewesen. Strobel hob die zahlreichen Exkursionen, Praktika und Vorträge externer Dozenten hervor sowie das exzellente Verhältnis von Betreuer und Studierendem. Praktika wurden in Gruppen von zwei bis fünf Personen abgehalten. "Wir wurden sehr praktisch ausgebildet und erlernten ein breites Methodenspektrum." Allenfalls in der Theorie müsste er eventuell noch eine Schippe drauflegen, sagte Strobel, einer der neun Masterstudenten des gemeinsamen Studiengangs.
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wp - 08.04.2010

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